Teil eines Werkes 
3. Bd. (1870)
Entstehung
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207 Antwort! Ihr fortdauerndes Schweigen brachte ihn ſo außer ſich, daß er ſie anherrſchte:Antwort will ich oder, Gott ſoll mich verdammen, ich erwürge Dich!

Du biſt zu jedem Verbrechen fähig, wie könnte ich daran zweifeln! ſprach Sophie in demſelben ruhigen, gleichgültigen Ton, deſſen ſie bisher ſich gegen ihn be⸗ dient hatte. Mit einem raſchen Griff riß ſie das Schub⸗ fach des Tiſches auf, vor dem er ſie ſitzend gefunden, und in der nächſten Sekunde ſchon blitzte ein Dolch in ihrer Hand.

Ich bin nicht in Deine Hand gegeben, Verworfener, Du irrſt, redete ſie weiter, und die gehobene Stimme deutete an, daß die von ihr bisher behauptete Ruhe hoher Aufregung gewichen ſei.

Erſchrocken prallte Oertzen, ihr Handgelenk loslaſſend, zurück. Sein Auge ſtierte nach dem Dolche, er fürchtete offenbar eine Gewaltthat von ihr.

Höre mich an, Elender, begann Sophie.Als ich am Morgen nach meiner Flucht mit meinem Knäblein am Rande des Waldes, wo die Landſtraße ſich vorüber⸗ zieht, tief erſchöpft niederſank, ging die Sonne auf und ſie ward mir zur Zeugin, wie ich zu Gott um Rache an Dir flehte, der mich verdorben und namenlos elend gemacht, der meinen Vater in Schande und Tod ge⸗ ſtürzt hat. Und Gott erhörte mich; ich verſtand da⸗