Teil eines Werkes 
3. Bd. (1870)
Entstehung
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durch die Couliſſen, ſchlich er auf den Fußſpitzen nach

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daß es dem, deſſen Feſtnahme es galt, gelang, ſich der Fauſt des ihn am Rockkragen Haltenden mit einem ge⸗ waltigen Ruck, der demſelben den Kragen in der Hand ließ, zu entreißen. Das Gewühl der gegen einander Los⸗ ſchlagenden bot ihm die Möglichkeit, unter den Bänken durchzukriechen.

Kein Mannsbild hinauslaſſen, Stadtdiener! brüllte der den abgeriſſenen Rockkragen in der Hand Haltende. Der Mörder kann uns nicht entgehen.

Das Glück begünſtigte indeß den entſchlüpfenden Oertzen. In der allgemeinen Aufregung war er unbe⸗ merkt bis an die gemalte Leinwandverkleidung gekommen, welche zu beiden Seiten die Bühne vom Zuſchauerraum trennte, und es wurde ihm leicht, dieſe von den wenigen Nägeln loszureißen, mittels deren ſie am Boden feſtgehal⸗ ten und ſtraff geſpannt wurde. In dem Trubel, da Jeder mit ſich ſelbſt beſchäftigt war, gewahrte Niemand ſein Durchkriechen, und als er ſich hinter der Leinwand erhob,

ſah er die Bühne ſich zur Seite, auf der die bereits im

Coſtüm ſich befindenden Künſtler und Arbeitsleute am

Vorhang gedrängt ſtanden, um zu hören und zu ſehen,

was es draußen im Zuſchauerraume gäbe. Dieſen günſtigen Moment, wo Niemand für ihn Augen hatte, benutzend, ſchwang er ſich aufs Podium, und gedeckt