nicht ganz fern ſein dürfte, aber ſie für ſich behält, weil's nichts an dem Geſchehenen ändert.“
„Es gäbe noch Jemand? Wer könnte das ſein?“
„Der Herr Hofjuwelier Dinglinger“, antwortete die Matrone.
„Iſt das möglich?“
„Warum ſollte es unmöglich ſein? Fielchen hätte er gern zur Frau gehabt und ging deshalb in Deines ſeligen Vaters Hauſe aus und ein, und alle Welt meinte damals, ſie werde den berühmten Goldſchmied heirathen. Er iſt manchmal bei mir hier geweſen, der Herr Dinglinger, wenn er Fiekchen abholte. Das wäre ein Mann für ſie geweſen und ſie jetzt eine hochangeſehene Frau. Er ſprang plötzlich ab, und Dein ſeliger Vater kam zu mir und fragte nach, was das mit dem Herrn Hofjuwelier wohl für'ne Bewandtniß haben könne, daß er nicht mehr ſein Haus beſuche. Ich wußt's auch nicht. Wer hätte ſolche Heimlichkeit wohl hinter dem Fiekchen geſucht! Sie verſtand's ja, wie die pure Unſchuld zu thun. Als aber Alles geſchehen, womit ich ſagen will, als ſie dem Aeltern⸗ hauſe entwichen war, da traf ſich's, daß beim Heraus⸗ gehen aus der Kirche der Herr Dinglinger, ohne daß er's vermeiden konnte, an mich herankam— damals ging ich noch in die Kirche, ſeit dem ſchweren Falle über die Hausſchwelle kann ich's ſchon ſeit Jahren nicht mehr—


