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und daß er ſich jetzt vier Geſellen halten kann, wo er ſonſt allein mit der Nadel ſticheln mußte, um für Weib und Kinder das tägliche Brod zu verdienen, möchte auch ſchwer ins Gewicht fallen. Billiger Zins und lohnende Arbeit, das iſt ſchon etwas, das nicht überſehen wer den darf.“
Meiſter Krümel fand das höchſt logiſch, und
aufſtehend ſagte er, der Matrone die Hand reichend:
„Na, es bleibt dabei. Ich werde aus dem Nachbar etwas herauszulocken ſuchen. Verlaſſe Sie ſich drauf.“
„Vergeſſe Er nicht, daß ſich's um den Sinn oder die Bedeutung der beiden Worte: Der hat's! handelt. Da paſſ' Er ja gut auf, das iſt die Hauptſache und der Schlüſſel zu dem Geheimniß.“
Die Matrone blieb lange Zeit, nachdem der Krümel⸗ Schneider ſich entfernt hatte, nachdenklich. Ein ganz unbeſtimmtes Ahnen drängte ſich in das Sinnen der greiſen Frau, als müſſe das Unheimliche in dem Weſen des Rathsſchreibers ſie näher angehen, als es den An⸗ ſchein habe, obwohl nichts für dieſe Vermuthung ſprach.
Der Mann war früher bei der Rathswache angeſtellt geweſen. Seine große Figur entſprach der Anforderung, die man in dieſer Beziehung an dieſe Leute machte. Gutes Betragen und Pünktlichkeit im Dienſt hatten ihm bald zu der Beförderung zum Oberwächter verholfen,


