Leinem G. B.:
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„O Welt, ich muß dich laſſen“, oder:„Menſch, bedenke ſtets dein End’“, oder ſonſt eins, was zu den Sterbe⸗ liedern gehört, wie die Kreuzſchüler hier vor den Häuſern abſingen, in denen Leichen liegen, dann, ich hab's ganz gut gemerkt, iſt ihm allezeit ſchlecht zu Muth geworden, ſein ohnehin blaſſes Geſicht wurde fahl und aſchfarben, als läge er ſelber im Sarge, und es iſt mir auch nicht entgangen, daß er ſich alle Mühe gegeben hat, ein Schlottern ſeiner Hände und Beine vor mir zu ver⸗ bergen.“
„Das wär' kurios“, meinte Krümel.
„Gelt? Was geſtern geſchehen, iſt ſicher damit im Zuſammenhange, ich laſſ' mir's nicht ausreden. Auf dem Gutbier liegt eine ſchwere Schuld, denn ſolche Furcht und Angſt und ſolches verrückte Gebaren iſt nicht natürlich. Wenn Er's klug anzuſtellen wüßte und es herausbrächte, was bei dem Mann zu Grunde liegt, ſieht Er, Meiſter, das könnte und müßte Ihn erhöhen in den Augen aller geſcheidten Leute.“
„Schwerebrett, das wär' freilich etwas, das nicht alle Tage vorkommt!“ rief der kleine Mann, überzeugt, durch ſolche Entdeckung große Ehre einzulegen.„' iſt aber ein feiner Faden, der da eingefädelt werden müßte, denn der Gutbier iſt auch ein Neunhäutiger, der nicht auf den Kopf gefallen iſt.“


