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wäre ganz undenkbar, ſo habe ich doch keine Krone, wenngleich meine Frau behauptet, das Weib wäre des Mannes Krone. Und die Frau kann ich doch nicht weg⸗ thun, was würde das hochlöbliche Conſiſtorium dazu ſagen?“
„Faſſ' Er's nicht falſch auf, Herr Krümel. So iſt’s nicht gemeint“, entgegnete die Matrone.„Durch den Rathsſchreiber, Seinen Wohnungsnachbar, iſt Er genie⸗ drigt worden, man hat Ihn auf die Rathhauswache geſchleppt, ſo muß Er auch durch denſelben erhöhet werden.“
Der kleine queckſilbrige Schneider drehte ſich wie die Windfahne an ihrer Spindel auf ſeinem Stuhle hin und her und äußerte:„Mit der Erhöhung könnt's ſo lange anſtehen, als ich überhaupt's Leben habe, und dann iſt erſt die Erniedrigung richtig im Schuß.“
„Horch' Er“, fuhr die greiſe Frau fort.„Ich habe den Gutbier ſchon lange im Auge gehalten und bin zu der Meinung gekommen, daß dem Mann was Schlimmes auf dem Herzen liegen muß. Was? Wer kann's ſagen Eins iſt mir klar geworden, und das, glaube ich, wird eine Bedeutung haben. Wenn er zu mir hereingekommen— er hat Manches für mich in Reinſchrift bringen müſſen— und ich hab' eins von den ſchönen Liedern in meinem Wittenbergiſchen Geſangbuch hier ihm vorgeleſen, wie z. B.:
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