Teil eines Werkes 
1 (1870)
Entstehung
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Mademoiſelle, und dann entſcheiden Sie ſich über meinen Vorſchlag. Ich ſehe es für eine Nothwendigkeit an, ſo⸗ bald die Brücken hinter uns abgebrochen ſind, vorwärts zu gehen, um feſten Grund und Boden zu gewinnen. Welches Glück erwarten Sie von einer Iſolirung? Die Zukunft bietet Ihnen keinen Lohn dafür, ſicher aber Vorwürfe, deren Recht ſich dann nicht abweiſen läßt.“

„Sire“, ſagte Zephanja,„ich vermag nichts gegen alles das aufzuſtellen, was Sie mir vor die Seele führten; aber es mag leichter ſein, gegen eine Leiden⸗ ſchaft des Kopfes als gegen eine des Herzens zu kämpfen.“

„Beide ſind gefährliche Feinde“, verſetzte König Auguſt raſch.„Das Sklaventhum, das die eine wie die andere über uns verhängt, weicht nur in der Art der Feſſeln ab, mit denen ſie Kopf wie Herz umſchlingen.“

Niemand konnte mit größerem Rechte dieſen Aus⸗ ſpruch thun als dieſer erſte ſächſiſche Polenkönig, der der Spielball beider verſchiedenartigen und doch in ihren Wirkungen ſo wenig unterſchiedenen Leidenſchaften war. Seine Ehrſucht hatte ihn zum Bewerber um eine Krone gemacht, deren Juwelen ſich für ihn in Dornen ver⸗ wandelt hatten, und doch war dieſe Leidenſchaft ſeines Kopfes nicht geſtillt, als ihm dieſe Dornenkrone vom Haupte geſtoßen worden war, im Gegentheil, ſie wachte mit verſtärkter Kraft in ihm auf, als ſich ihm nach des