Teil eines Werkes 
1 (1870)
Entstehung
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Zaaren ſiegreicher Schlacht bei Pultawa aufs neue Ge⸗ legenheit zeigte, ſie an ſich zu bringen. Sie machte ihn blind für die Leiden, die er durch Fröhnung ſeines Ehr⸗ geizes ſeinem Erblande im Uebermaße aufbürdete, indem er es mit dem trügeriſchen Flimmer eines Königsdiadems entſchädigte, das nichts werth war. Seine Glanz⸗ und Prunkſucht waren die ſtützenden Pfeiler dieſer Leidenſchaft, welche ſeinem eigenen Hauſe die ſchwerſten Wunden ſchlug, weil er verblendet und rückſichtslos es den Gefahren der Schwächung gegenüber den deutſchen Fürſtenhäuſern, die die Kräfte ihrer angeſtammten Länder nicht im Auslande vergeudeten, entgegenführte. Weniger gefahrvoll waren die Leidenſchaften ſeines Herzens, ſie hatten das Schickſal üppig zur Blüte aufgeſchoſſener Blumen, deren Glanz und Schönheit früher oder ſpäter welkt.

Zaar Peter hatte unterdeß die auf dem Werkbret ſtehenden Arbeiten Zephanja's und die verſchiedenen Werk⸗ zeuge, denen ſie ſich bediente, in genauen Augenſchein genommen, wie er dies ſtets zu thun pflegte, wenn er eine Werkſtätte, mochte ſie einem Gewerbe dienen, welches es ſei, betrat, denn nie verließ ihn der Gedanke, ob deſſen Verpflanzung nach Rußland nicht fruchtbringend für ſein Volk ſein könne. Die Wärme in dem Atelier taugte wenig zu ſeinem vom Weingenuß erhitzten Blute, der Schweiß perlte ihm in großen Tropfen auf der