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an, obwohl es feucht in ihren Augen von tief innerer Bewegung,„glänzte meine Vergangenheit iſt mein Geheim⸗ niß und alſo mein unbeſtreitbares Eigenthum. Es mag viele Menſchen geben, die kein ſolches Eigenthum beſitzen, deren Vergangenheit eine unbeſchrieben gebliebene Tafel iſt, und ſie ſind vielleicht glücklich zu nennen. Ich zähle nicht zu ihnen und doch kann ich, ohne vor mir ſelbſt erröthen zu müſſen, auf das hinter mir Liegende zurückblicken. Sire, darin beſteht mein Glück. Ich könnte ſtolz darauf ſein, denn ich habe es mit vielem Weh er⸗ kauft; aber dieſer Stolz wäre daſſelbe, was ein präch⸗ tiges Monument auf einem Grabe voll Moder iſt, ein Zierrath, der weder den Todten noch den Lebenden von Nutzen iſt.“
Als ſie ſchwieg, ſprach König Auguſt mit wohlthuend mildem Tone:„Was Sie mir da ſagen, deutet auf herbe Erfahrungen hin; aber ich glaube gerade deshalb eine ge⸗ wiſſe Berechtigung zu haben, Sie aufmerkſam zu machen, daß es eine der größten Schwächen iſt, wenn man durch das Anklammern an Verlorengegangenes, durch die Er⸗ hebung einer wenn auch noch ſo gerechten Trauer zum alleinigen Idol unſeres Denkens das Gute, was die Zeit uns bringt, abzuweiſen ſich beſtrebt. Ich halte es für unbillig gegen uns ſelbſt, denn es iſt alles Andere, nur keine Charaktergröße. Ueberdenken Sie das,


