ihren deiſen. Ent⸗ thung war ar auf „ das war, eblich⸗ nmen, ehuͤllt 6 du
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mich ſo graͤnzenlos ungluͤcklich machen willſt?⸗ — Er verſprach dem biedern Major, in we⸗ nig Tagen aufzubrechen, und in den Schooß ſeiner Familie zuruͤckzukehren. Dieſer nahm ſeinen Handſchlag darauf und ging zu ſeinem
Corps zuruͤck, wo er im Vertrauen auf Mail⸗
bergs Zuſage an Herrn von Welting ſchrieb, ſelbem mit ſeiner gewoͤhnlichen Offenheit den ganzen Hergang beſchrieb, und ihm die Ver⸗ ſicherung gab, daß ſein Schwager in kurzer Zeit ſelbſt eintreffen wuͤrde.
Welting war betroffen uͤber die erhaltenen⸗ Nachrichten. Er mußte ſie vor Ottilien ge⸗ heim halten, weil er wohl voraus ſah, wel⸗ chen ſchrecklichen Eindruck ſelbe auf ſie machen wuͤrden. Ottilie war uͤber Mailbergs Still⸗ ſchweigen aͤußerſt bekuͤmmert. Sie bemerkte wohl, daß man etwas vor ihr verberge, und ihr ahndete das ſchrecklichſte. Welting beru⸗ higte ſie hieruͤber, und gab ihr die heiligſten Verſicherungen, daß Mailberg lebe und ge⸗
ſund ſey. Sie verlangte die Briefe zu ſehen,
aus welchen er jene Gewißheit ſchoͤpfe; Wel⸗
ting durfte ihr ſelbe nicht zeigen, und mußte
ſie ihren Zweifeln uͤberlaſſen. Er rechnete
ſicher darauf, daß der Baron in einigen Wo⸗
chen ſelbſt erſcheinen wuͤrde, dann war ja
Allles gut. Mochte ſie ſich bis dahin immer . T 2
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