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Licht- und Schatten-Gemälde : in gemüthlichen Erzählungen / von M. Freiinn von Callot
Entstehung
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e waͤhe wie tief ſchloſ⸗ indem in auch oder nz Lie⸗ ſeiner nichts, bieder⸗ Pflege⸗ nicht zu be⸗ * Liebe auber⸗ gefeſ⸗ Bild ihre raͤnen, Alles Sinne und gaufte aͤngſt linen 1z! Vor⸗ Frei⸗

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korps hatte der unter ihm ſtehende Major er⸗

halten. Es war dies ein braver Soldat, der Muth und Tapferkeit beſaß, mit dem alſo das Baterland eben ſo gut berathen war, als mit

ihm ſelbſt.

Ottilie ſah mit Sehnſucht den Briefen des Geliebten entgegen, ſie bangte, als dieſe jetzt durch laͤngere Zeit ausblieben. Sie hatte ſchon einigemale geſchrieben, ohne Antwort zu erhalten. Es vergingen mehrere Monate, und noch immer keine Nachricht von Mailberg! Ihr Schwager Welting, dem die Sache be⸗ denklich vorkam, ſchrieb endlich heimlich an den Major, den er lange ſchon kannte, und als einen Ehrenmann ſchaͤtzte. Er ſchrieb ihm, wie er fuͤrchte, daß ſeinen Schwager ein Un⸗ fall getroffen, da auf einmal alle Nachrichten von ihm ausblieben. Er ſchilderte ihm Otti⸗ liens Kummer und beſchwor ihn, ihm Auf⸗ klaͤrung uͤber dieſes ſonderbare Stillſchweigen zu verſchaffen. Der Major, der Ottilien kann⸗ te und ſchaͤtzte, war mit Mailbergs Betragen außerſt unzufrieden. Die fruͤheren Begebenhei⸗ ten Mailbergs und Paulinens, ihr unanſtaͤn⸗ diges Verhaͤltniß mit dem Prinzen war ihm nicht unbekannt, ſeine ſtrenge Tugend hatte ſie da der Schein ſo ſehr wider ſie war, laͤngſt

verdammt, und ſelbſt wenn Mailberg noch

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