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voruͤber war, erzaͤhlte ſie ihm, was ſie waͤh⸗ rend der Treunung von ihm gelitten, wie tief ſie ihr Unrecht gefuͤhlt, und daß ſie beſchloſ⸗ ſen hatte, ſich ſelbſt dafuͤr zu beſtrafen indem ſie ſich jeden Troſt verſagte, und darum auch nicht die kleinſte Rachfrage nach ihm oder ihrem Kinde ſich erlaubte. Sie war ganz Lie⸗ be und aufopfernde Zaͤrtlichkeit. Von ſeiner Verbindung mit Ottilien wußte ſie noch nichts, und er, in deſſen Herzen Mitleid und wieder⸗ erwachte Zaͤrtlichkeit fuͤr die reizende Pflege⸗ rinn taͤglich ſtaͤrker ſprachen, er hatte nicht den Muth, ſie durch dieſe Nachricht zu be⸗ truͤben. In Mailbergs Herzen war die Liebe für Paulinen nie ganz erloſchen, der Zauber⸗ reiz ihrer Schoͤnheit hatte ihn ſo ſehr gefeſ⸗ ſelt, daß ſelbſt in Ottiliens Armen ihr Bild ihn nicht verließ. Dieſes Wiederſehen, ihre
leidenſchaftliche Liebe für ihn, ihre Thraͤnen,
ihre Reue, ihre zauberiſche Schoͤnheit, Alles zog ihn unwiderſtehlich an. Seine Sinne waren gefangen, ſie beſtachen das Herz. und (o Maͤnner, Naͤnner) die edle, gute, ſanfte Ottilie ward vergeſſen. Mailberg war laͤngſt hergeſtellt, aber er fuͤhlte keine Luſt, Paulinen zu verlaſſen. Eine von der Verwundung zu⸗
rüͤckgebliebene Schwaͤche mußte ihm zum Vor⸗
wande dienen. Den Befehl uͤber ſein Frei⸗
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