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an Mariannen ab, die ſelbe wohl bedurfte, da ſie eine zablreiche Familie hatte, und das kleine Landgut, welches Herr von Welting(ſo hieß ihr Gemahh beſaß, nur wenig eintrug. Da dieſes Gut keine angenehme Lage hatte, ſo zogen ſie nach Feldheim, wodurch Ottiliens Vergnügen noch mehr erhoͤht wurde, da ſie nun die geliebte, ſo lang enthehrte Schweſter in der Naͤhe hatte, und ihres Umganges recht oft genießen konnte. Marianne war im Kreiſe ihrer Familie ſehr gluͤcklich, ihr Gatte war ein edler, gebildeter Mann, der ſeine Frau und Kinder ungemein liebte, und alle Eigen⸗ ſchaften eines guten Hausvaters beſaß. Die beiden glücklichen Familien machten beinahe nur eine aus, ſie lebten auf dem vertrauteſten Fuße zuſammen, und verbrachten ihre Zeit aur die angenehmſte Art.
Jetzt erſchien eine ernſte Periode. Deutſch⸗ la 3 muͤde des fremden Druckes, erwachte, und ruͤſtete ſich zum Streite wider ſeine Un⸗ terdruͤcker. In allen deutſchen Staaten ging der Adel mit, gutem Beiſpiele vor, und bot
heine Kraͤfte dem Vaterlande an. Beſonders zeichnete ſich hierin der P**ſche Adel aus. Nan ſchoß große Summen zuſammen, ſelbſt die Damen brachten ihren Schmuck, ihr Gold, ihr Silber zum Opfer. Es wurden Orden
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