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erbothen haͤtte, Henrietten, die bereits ganz an Ottilien gewoͤhnt war, bei ſich zu behal⸗ ten. Dem Baron fiel durch dieſes Auerbie⸗ then ein großer Stein vom Herzen. Er war nun noch öfter in Feldheim, wo er immer lieber geſehen wurde. Ottilie liebte die kleine Heuriette mit der innigſten Zaͤrtlichkeit, und das Kind hing ganz an ihr. Wer das liebe Maͤdchen mit der holden Kleinen auf den Schooß geſehen haͤtte, ohne ihre Verhaͤltniſſe zu kennen, wuͤrde ſie beſtimmt für die Mutter gehalten haben. Mailberg ſtand oft verloren im Anſchauen der reizenden Gruppe, und leiſe Wuͤnſche ſtiegen in ſeiner Bruſt empor. Noch war er aber nicht geeignet, dieſe leiſe Sprache zu verſtehen, denn noch umgaukelte ihn das Bild der praͤchtigen Pauline, und verdunkelte die ſtillen, beſcheidenen Reize der liebenswuͤrdigen Ottilie. Ottiliens Herz ward von Tag zu Tag nit heißerer Liebe fuͤr ihn erfuͤllt, doch machte ſie keinen Anſpruch auf Gegenliebe. Sie war gluͤcklich genug, wenn ſie ihn nur ſehen konnte. Das Sonnenlicht auf ſeiner Wange ſpielen zu ſehen, die Luft einzuathmen, die ſeine Stirne kuͤhlte, war Al⸗ les, was ſie begehrte. Es war das beſeligen⸗ de Gefuhl der erſten Liebe! der magiſche Zau⸗ berton, der von der bisher unberuͤhrten Saite


