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all ſprach man von ihrer herzlichen Guͤte, von ihrer Wohlthaͤtigkeit. Ihr zartes Benehmen gegen ihre Großmutter, die ſanfte Nachgie⸗
bigkeit, mit welcher ſie ſich in alle Launen der alten Frau(die bei all ihrem Geiſte doch nicht frei von den Schwaͤchen des Alters war) zu fuͤgen wußte, und vor Allem der wenige Prunk, den ſie mit dieſen vortrefflichen Eigen⸗ ſchaften machte, riſſen die Bauern oft zur Be⸗ wunderung hin.„Ach!“ ſeufzte er oft,„wie gluͤcklich haͤtte ich ſeyn koͤnnen, wenn Pauline Ottiliens Eigenſchaften beſeſſen hätte. Stun⸗ denlang konnte er ſich dem ſuͤßen Traume uͤberlaſſen, Paulinens Reize und Ottiliens Guͤte in eins verſchmolzen zu ſehen, welch ein Engel wuͤrde dies ſeyn!
Zwei Jahre waren ſo verfloſſen, von Paulinen war nichts in Erfahrung zu brin⸗ gen, und der Baron mußte ſie fuͤr todt halten.
Immer feſter ſchloß ſich Mailberg an ſei⸗
ne verehrungswuͤrdige Rachbarinn und ihre
liebenswuͤrdige Enkelinn an, als ſich jetzt ein Umſtand ereignete, der ihn noch feſter mit
ihnen vereinen mußte. Henriettens Waͤrterinn
ward von einer gefaͤhrlichen und langwierigen
Krankheit befallen, und der Baron wuͤrde des
Kindes wegen in der aͤußerſten Verlegenheit
geweſen ſeyn, wenn ihm nicht die Generalinn
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