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Licht- und Schatten-Gemälde : in gemüthlichen Erzählungen / von M. Freiinn von Callot
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en und welche

Saal, begeben. n, und ſan dem g. Hier Bimmer, npfang t. Als t, das Zug⸗ n brin⸗ an, wo t auf⸗ ein da⸗ gutes reich⸗ ſe, die irtlich⸗ ſagte ch ein gute mein amen ſund⸗ rſtel⸗ mich

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umgibt, zur Quelle von Gluͤckſeligkeit fuͤr mich zu machen.Gute, theure Großmut⸗ ter, fiel Ottilie hocherroͤthend ein, beſchaͤmen Sie mich nicht. Ach! was koͤnnte ich wohl fuͤr Sie thun, was Sie mir nicht tauſendfach vorhinein bezahlt haͤtten in den Tagen mei⸗ ner huͤlfloſen Kindheit, als ich verwaiſt war, und Sie mir und meiner Schweſter Ihre

Mutterarme oͤffneten, um uns an Ihrem Her⸗

zen den Verluſt der theuern Eltern vergeſſen zu machen. In Ottiliens Augen glaͤnzten Thraͤnen. Ihr Zartgefuͤhl verbot, ihr aufge⸗ regtes Gefühl den Blicken eines Fremden dar⸗ zuſtellen; ſie eilte aus dem Zimmer hinweg, und flog in den Garten, wo ſie in ihrer Lieb⸗ lingslaube ſich dem Ausbruche ihrer Empfin⸗ dungen ganz uͤberließ. So viel Antheil an dieſer weichen, zaͤrtlichen Stimmung auch die dankbare Liebe der Großmutter haben mochte, ſo war ſelbe doch nicht der alleinige Grund davon. Mailbergs Geſchichte, welche ſie aus dem Munde der Generalinn auf eine fuͤr ihn ſehr vortheilhafte Art hatte erzaͤhlen gehoͤrt, hatte ihr, ohne daß ſie ihn kannte, viel In⸗ tereſſe fuͤr ihn eingefloͤßt; jetzt erſchien dieſer edle, ungluͤckliche Mann ſelbſt. Und wie er⸗ ſchien er? als das Ideal alles Schoͤnen und Liehenswuͤrdigen, umſchleiert mit jenem un⸗ S 2