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wiederte ſeine Begruͤßung mit Erroͤthen und einer liebenswuͤrdigen Schuͤchternheit, welche ihr ſehr wohl ließ. Man verließ den Saal, um ſich in die obern Zimmer zu begeben. Ottilie verabſchiedete ihre Schuͤlerinnen, und folgte dann ihrer Großmutter, welche an dem Arme ihres Fuͤhrers die Treppen erſtieg. Hier flog Ottilie bei ihnen vorbei, um das Zimmer, welches ſie betreten wollten, zum Empfang der geliebten Großmutter vorzubereiten. Als ſie eintraten, war ſie eben beſchaͤftigt, das letzte Fenſter zuzumachen, damit kein Zug⸗ wind der theuern Geſundheit Schaden brin⸗ gen moͤchte. Die Kiſſen auf dem Divan, wo die Generalinn gewoͤhnlich ſaß, waren auf⸗ geklopft und ſo gerichtet, daß ſie bequem da⸗ ran lehnen konnte.„Ich danke dir, gutes Maͤdchen,“ ſprach die Großmutter, und reich⸗ te dem lieben Kinde die Hand zum Kuſſe, die dieſe mit allem Ausdrucke kindlicher Zaͤrtlich⸗ keit kuͤßte.„Sehen Sie, lieber Baron,“ ſagte die alte Frau, als ſie bequem ſaß,„welch ein gluͤckliches Alter ich habe. Dieſes liebe, gute Maͤdchen ſinnt Tag und Nacht auf mein
Wohl und mein Vergnügen. Ihrer ſorgſamen
Pflege habe ich meine fortwaͤhrende Geſund⸗ heit zu danken. Sie koͤnnen ſich nicht vorſtel⸗ len, wie ſinnreich ſie iſt, Alles, was mich
umgil mich ter,“ Sie fuͤr 8 vorbi ner l und
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