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Welt zu kommen? Der heiſſe innre Drang des zugendlichen Herzens ſtrebt nach außen! hin⸗ aus hinaus, ins Freie, ins Weite! So uͤber⸗ wand auch Guſtav den Schmerz, Eliſen ver⸗ laſſen zu muͤſſen, durch den Gedanken, die Welt zu ſehn.
Die Anſtalten zur Reiſe waren bald ge⸗ macht, und der Augenblick der Trennung war geſchwinder da als man dachte; mit Thraͤnen riß er ſich los von allen, beſonders von der geliebten Schweſter, der er ſchluchzend tau⸗ ſend Verſicherungen gab, daß er ſtets an ſie denken, und ihr Bild ihn ſtets umſchweben wuͤrde. Guſtav hielt Wort, ſeine Liebe fuͤr Eliſen ward ſein Schutgeiſt bei jeder Gefahr
die ſeiner Unſchuld drohte; edle tugendhafte
Liebe iſt der beſte Schild gegen die gefaͤhrli⸗ chen Anlockungen der Verführung und des Laſters. 3
Selling durchreiſte Frankreich, Italien, England und die Schweitz; er reiſte mit Nut⸗ zen, denn er durchlief nicht fluͤchtig dieſe Laͤn⸗ der, geleitet durch ſeinen redlichen Erzieher, hielt er ſich uͤberall auf, wo etwas ſehens⸗ werthes zu ſehen, wo etwas fuͤr ihn zu ler⸗ uen war.
Fuͤuf Jahre war er ſchon abweſend, als er zu Baſel in der Schweitz ſeinen Hofmeiſter
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