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geſetzt, wenn Eliſe rief, jeden iheer Wuͤnſche ſuchte er zu erfuͤllen, und er kannte weder Gefahr noch Beſchwerlichkeit, wenn es darauf ankam, ihr eine Freude zu machen. So hat⸗
te er einſt an dem Ufer des tiefen Baches
Vergißmeinnicht geſehn, welche Elife vorzuͤg⸗ lich liebte; er wollte ſie fuͤr ſie pfluͤcken, er kletterte den ſteilen Abhang hinab, das lockre Erdreich wich unter ſeinen Fuͤßen, er ſtuͤrzte in die Wellen, welche den leichten Knaben pfeil⸗ ſchnell fortriſſen. Ohne Rettung waͤre er ver⸗ loren geweſen, denn die Fluthen trieben ihn einer Muͤhle zu, unter deren Raͤdern er ſicher den Tod gefunden haͤtte, wenn nicht gluͤcklicher Weiſe ein Muͤhljunge ihn geſehn und heraus⸗ gezogen haͤtte. Ein andermal war Eliſens Kanarienvogel aus ſeinem Kaͤfig entkommen, Fliſe liebte das zahme Thierchen ſehr und be⸗
weinte ſeinen Verluſt. Selling kam eben von
einem Spaziergange mit ſeinem Hofmeiſter nach Hauſe, er hoͤrte von Eliſen die Urſache ihres Kummers; der kleine Fluͤchtling ſaß auf dem Dache des gegenuͤber ſtehenden Hauſes, „ſchnell flog Guſtav über die Straße, ein klei⸗ nes Geſchenk brachte den Hausmeiſter dahin, ihm den Boden zu oͤffnen, im Hui war der Knabe auf dem Dache, und Eliſe ſah ihn dort ſo ſchneil ihrem verlornen Liebling nachſetzen,
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