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ganz die ſchoͤne Seele, die ſie belebte. Wahl⸗ feld war Dammbergs Freund, er war in eben dem Amte angeſtellt, und beſuchte das Haus des Gubernialrathes taͤglich; er ſah Eliſen nach und nach vom Kinde zur Jungfrau her⸗ an reifen, hatte erſt ſeine Freude an dem hol⸗ den kleinen Maͤdchen, und fuͤhlte, da ihre ſchoͤnen Eigeuſchaften ſich entwickelten, die reinſte, edelſte Liebe fuͤr ſie. Die ernſte Beſon⸗ nenheit ſeines Charakters theilte ſich auch ſei⸗ nen Gefuͤhlen mit, er war kein raſcher unbe⸗ ſonnener Juͤngling, in deſſen Innern Sturm und Drang tobt, und deſſen Leidenſchaft dem 5 Ausbruch eines flammenſpeienden Vulkans gleicht; ſeine Liebe war herzliches auf Ach⸗ tung gegruͤndetes Wohlwollen, das nur auf ſanfte wohlthuende Art ſich aͤußern konnte, und welches dem Gegenſtande dieſer Gefuͤhle um ſo ſchmeichelhafter ſeyn mußte, da es durch hoͤhere Vorzuͤge erworben, und darum um ſo daurender war. Da er es fuͤr Unrecht hielt, Gefuͤhle in dem Herzen eines Maͤdchens zu erregen, die vielleicht von ihren Eltern nicht gebilligt wuͤrden, ſo wendete er ſich zuerſt au dieſe, und erhielt von ihnen volle Zuſage, wenn die Neigung der Tochter, welche ſie auf keine Weiſe beſchraͤnken wollten, mit ſeinen Wuͤ uſchen uͤbereinſtimme. Wohlfeld zeigte nun


