Teil eines Werkes 
2. Theil (1823)
Entstehung
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gen, welches undurchdringlich iſt? Und wenn der Gedanke der Zerſtoͤrung oder Auf⸗ loͤſung es iſt, der dem Menſchen bange macht, dann glaube er nur an die Unvergaͤnglichkeit des Koͤrpers oder der Materie, er glaube daran, daß die Beſtandtheile ſeines Koͤrpers nach ihrer Trennung von Neuem zu einer ſchoͤneren Form ſich verbinden werden.

Und waͤre auch das Ende des Menſchen

ſchmerzhaft, ſo ermuthige er ſich durch den Gedanken, daß er wohl im Leben groͤßeren Schmerz erduldete, als in der Todesſtunde. In dem Augenblicke, wo Koͤrper und Geiſt in ihrer ſonſtigen Thaͤtigkeit geſtoͤrt ſind, kann der erſtere wenig Erſchütterung fuͤhlen, und der letztere keinem Nachſinnen ſich uͤberlaſſen.

Auf ſolche Weiſe muß die Annaͤherung des Todes der Empfindung gleich ſeyn, wenn uns der Schlaf befaͤllt.... Und ſelbſt weun auf den Tod kein Erwachen folgte, den⸗ noch wuͤrde er uns willkommner ſeyn muͤſſen, als der Schlaf, weil uns im Grabe kein

boͤſer Traum beunruhigt... ¹).