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Und nachdem dieſe falſchen Meinungen den Menſchen ſein Leben hindurch gequaͤlt haben, vergiften ſie ihm auch noch die letzten Augenblicke, indem ſie ihm Schrecken und
Furcht vor dem Tode einfloͤßen.
So gefahrvoll iſt es, ſich Irrthuͤmern zu uͤberlaſſen die den Menſchen mit ſich ſelbſt in Widerſpruch bringen.—
Wenn wir die Ueberzeugung annehmen, daß der Tod der Uebergang zu einem neuen Daſeyn ſey, wird ihn nicht der Tugendhafte fuͤrchten, ſobald er nicht feſt an Gottes Ge⸗ rechtigkeit glaubt? und wird der Verbrecher nicht gleichermaßen vor ihm beben, weil ihm der Glaube an Gottes Barmherzigkeit mangelt?
Meinen mir aber, der Tod beſtehe blos in einer Trennung des Leibes und der Seele, und fuͤrchten wir, die Qualen der Aufloͤ⸗ ſung... ſo haben wir auch dann Gruͤnde genug zu unſerer Beruhigung. Allein was wollen wir uns mit Gedanken wegen der ungewiſſen Zukunft beſchaͤftigen, warum uns vergeblich bemuͤhen, ein Dunkel zu durchdrin⸗


