Teil eines Werkes 
2. Theil (1823)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

10

zu helfen wußten, jene Erſcheinungen uͤber⸗ natuͤrlichen Urſachen zuſchreiben.

Wer die Natur und ihre Geſetze erforſchen will, darf nichts Anderes zu ſeiner Ueber⸗ zeugung machen, als Dasjenige, was ihm durch ſeine Sinne und ſein Gefuͤhl klar wird. Wenn er weiter geht, ſo tappt er in unge⸗ wiſſer Finſterniß umher.

Wir ſind in der Erkenntniß dadurch nicht weiter gekommen, daß wir unſere Seele fuͤr einen Ausfluß der Gottheit ausgaben.

Menſch, du ſchwaches, hinfaͤlliges Weſen, wie willſt du dich aufſchwingen zum Aller⸗ hoͤchſten? Man wuͤrde die jetzige falſche Philoſophie und ihre ſeltſamen Meinungen dulden koͤnnen, wenn ſie die Gluͤckſeligkeit

untergruͤbe..

Allein dieſe Philoſophie wuͤrdigt den Men⸗ ſchen in ſeinen eigenen Augen herab, ſie zer⸗ ſtoͤrt ſeinen Glauben an Gott als ein das Gute belohnendes und das Boͤſe beſtrafen⸗ des Weſen.

des Menſchengeſchlechts nur nicht gaͤnzlich