Teil eines Werkes 
2. Theil (1823)
Entstehung
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und nuͤtzlicher, als das Studium des Men⸗ ſchen, wenn man ihn nach ſeinen koͤrperlichen und geiſtigen Anlagen in phyſiſcher und mo⸗ raliſcher Beziehung betrachtet. Dadurch ler⸗ nen wir die Wuͤrde des Menſchen kennen. Aber ach! wie weit hat er ſich von ſeiner eigentlichen Beſtimmung entfernt, welchen ſchlechten Gebrauch von ſeinen Anlagen und Geiſteskraͤften gemacht! In ein Labyrinth von Irrthuͤmern hat er ſich verirrt, und da⸗ durch ein Heer von Uebeln hervorgerufen. Das Menſchengeſchlecht iſt jetzt ganz von Vorurtheilen umſtrickt; Laſter haͤlt man fuͤr Tugenden, und die edelſten Gefühle des Her⸗ zens fuͤr Verbrechen.. Ausgezeichnete Maͤnner, nachdem ſie alle Wahrheiten erforſcht hatten, die der Menſch begreifen kann, verirrten ſich nun in das Gebiet des Ueberſinnlichen. Sie wollten Erſcheinungen entraͤthſeln, die der Meuſch nie entraͤthſeln kann. O der thoͤrichten Ruhm⸗

ſucht! Endlich mußten ſie ſelbſt ihre Unwiſſen⸗

heit bekennen, und da ſie ſich nicht anders