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ſodie Accent und Quantitaͤt durch Rhythmus und Me⸗ trum verſchmelzbar und zu verſchmelzen ſeyen. Auch der Ueberſetzer fuͤhlt immer mehr, daß dies unerlaͤßlich iſt, und, wenn es ihm auch nicht gelungen ſeyn ſollte, ſo wird er lieber ſeine Unbeholfenheit, ſein Ungeſchick und Unvermoͤgen geruͤgt ſehen, als die Fuͤgſamkeit der Sprache und die Loͤsbarkeit der Aufgabe Preis geben. Manches bleibt hier freilich dem feineren Ohr und Schicklichkeitsgefuͤhl uͤberlaſſen. Es giebt ſo werthloſe An⸗ und Bildungsſylben, daß ſelbſt die Haͤufung der Mitlauter ſie hoͤchſtens im Verein mit rhythmiſcher oder metriſcher Forderung zu Mittelzeiten, oder repraͤ⸗ ſentirenden kurzen machen kann. Doch hoͤrt ein feines Ohr wol heraus, daß die Sylbe en in Wolkenflur, Wolkentrift, Wolkenſtrom, etwas ſchwerer iſt, als in Wolkenzug, Wolkenſaum, oder gar Wol⸗ kenau. Ohne ſich hier auf das Einzelne einzulaſſen, wozu der Ort nicht iſt, deutet er nur an, nach welchem Grundſatz er gearbeitet, und moͤchte an die wenigen teutſchen Verskuͤnſtler ſich anzuſchließen rathen, die es ſich nicht ſo bequem machen, als die Menge. Je ſicherer und in dem Geſetz freier unſere Sprache wird, deſto weniger ſteht fuͤr die natuͤrliche, ungeſchminkte Einfalt der Darſtellung und des Ausdrucks zu fuͤrchten, wenn es ſonſt nicht an Sinn dafuͤr und fuͤr friſches Leben fehlt.


