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her dies wuͤſte Umgreifen, wie hier das Verſchweißen des
r perſiſchen und griechiſchen Mythus. Allen ſeinen Wer⸗ 6 ken iſt eine ſeltene Tiefe und Zartheit, Kuͤhnheit und e Bluͤthenfuͤlle der Phantaſie, eine ausdrucksvolle, treffende,
⸗ kraͤftige, anmuthige Sprache aufgepraͤgt. Auch iſt na⸗ mentlich hier im Manfred das ſittliche Gefuͤhl durch Ab⸗
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e daͤmpfung und Zuruͤckdraͤngung des vorausgegangenen
r Unſittlichen in ein Helldunkel, wenn nicht ganz in Schat⸗ 3 r ten, geſchont, wie die objective Wahrheit, das Vergan⸗
gene als Vergangenes zu behandeln, getroffen. Aber dem
Allen iſt auch ein bitterer, tiefer unmuth, eine uͤber⸗ ſchwaͤnglich liebloſe Menſchenverachtung, die bis zum 5 Grauſigen geht, mitgegeben. So iſt denn unbeſtreitbar
e ſchon eine ſtarre Einſeitigkeit, faſt Manier merklich; denn all' ſeine Helden ſind, was Manfred von ſich ſagt,»Raub⸗ n voͤgel, verkohlte Herzen,“ an Liebloſigkeit, ja an frechen,
3 duͤnkelhaften Verbrechen trutzig verblutende, gefallene
⸗ Menſchen. Zwiſchen Himmel, Erd' und Hoͤlle blutgierig 3 herumſtuͤrmend, im ewigen Zwieſpalt mit ſich ſelbſt,
d trutzig die einzig moͤgliche gebotene Huͤlfe verſchmaͤhend, ¹ 4 vermeſſen, uͤbermuthhehr die ferne, die keine iſt, for⸗
ſ ſie dem Teufel ihres Stolzes andere blutige Opfer ge⸗ bracht, werden ſie endlich es ſelbſt. Iſt nun aber damit
der Teufel beſiegt? fragen wir;
3 dernd, reiben ſie ſich in dieſem Kampfe auf, und nachdem b oder iſt er alſo der


