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menſchmuͤckerei, welche ſich bisher fuͤr Poeſie ausgege⸗ ben hatte, fuͤhlen. Es wurden alſo auch hier Ruͤck⸗ ſchritte in die altenglaͤndiſche und ſchottiſche Dichtkunſt gethan, wie Ellis und Scotts ſchaͤtzbare Arbeiten beweiſen, ja in die altteutſchen und nordiſchen Poeſie⸗ gaͤrten. Die ſtereotypiſchen Formen, ſelbſt die metri⸗ ſchen, wurden zerſchlagen, oder beſeitigt, und mit freiern vertauſcht. So kam auch unter andern die Chaucerſche Stanze wieder an die Tagesordnung. Und ſo ward die Dichtkunſt auch hier Lebens⸗ und Zeitſpiegel, ein uͤbermuͤthiges Ankaͤmpfen gegen das Beſtehende in Welt, Sitte, Sittlichkeit, ein vermeſſener ikariſcher Flug in die heiße Zone der Phantaſie, oder eine trutzige Hoͤllenfahrt. Kurz, auch hier war das Thema: flectere si nequeo superos, Acheronta movebo. Ein Gluͤck, daß dieſe Fluͤge und Fahrten am Ende doch nur auf dem Papiere und uͤber den Tintenſtrom geſchahen, wiewol auch dies immer ein Wagniß und ſchlimmes Zeichen iſt. Das aber war gewiß ſpaßhaft— wie denn immer der Spaß dem Ernſte gleich unmittelbar eingeboren und mit ihm Eins iſt— daß die englaͤndiſchen Schaarwachten des Poeſie⸗ ſtaats uns Teutſche allein des Vortritts und der Schuld des boͤſen Beiſpiels bezuͤchtigten, ohne zu bemerken, daß die Geſunkenheit der geſammten europaͤiſchen Welt und Zeit, mithin auch ihres Volks, nothwendig dies herbei⸗


