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wenigſtens in den Seifenblaſen der Phantaſie dies Himmelreich ſo wenig getroffen und vorgebildet, als— durch jene Teufelsdreckblumen die Hoͤlle und der Tod abgetrieben werden, und jene Erzeugniſſe wuͤrden nicht die verſchwenderiſchen Lobpreiſungen verdienen, welche der abgeſtumpfte, oder uͤberreizte Zeitgeſchmack ihnen ertheilt, indem er von ungemeiner Geiſtesfreiheit und Gewandtheit ſpricht, womit es uͤberhaupt auch in den Kunſtſchoͤpfungen, welche aus Begeiſterung und einem Wahnſinn, der mindeſtens nach dem platoniſchen So⸗ krates(Tom. IV, 186. Zweibr. Ausg.) anders aus⸗ ſieht, hervorgehen ſollen, ſeine eigene Bewandtniß hat. In der That kann ſich dieſe Art von Kunſtſchoͤpfungen und Weltanſicht auch vor der Kunſt und ihren Mu⸗ ſtern und Meiſtern, wie vor der Wiſſenſchaft eben ſo wenig halten, als vor dem Glauben. Die Kunſt will eine reine Welt, die Welt der Ideen, aufgebaut durch ein ideengemaͤßes, ſtill in Liebe fortbildendes und we⸗ bendes Handeln, durch ein Walten in und aus der 8 Idee, damit die Idee Leib gewinne, und ihr Ernſt 3 2 4 noch iſt ſo heiter, daß ſie in der Tragoͤdie zum Bei⸗
ſpiel die Truͤbung durch irdiſche Beſchraͤnkung und Ein⸗ ſeitigkeit, feſten Muthes verſchmaͤht und lieber die Schranken der Individualitaͤt, als die Idee truͤbende,
ſer Welt eben in ſein Nichts aufloͤſete, ſo wuͤrde doch


