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Hand gelaͤhmt wurden, oder auch uͤberhaupt das Rechte, Noͤthige durch Kunſt allein vielleicht nicht ergreifbar war, ſo geſchah es, daß man immer ſtaͤrkere Reize aufbieten zu muͤſſen glaubte, um es zu erjagen, daß man die neue Weltgeburt mit Zangen hervorzureißen und zu zwingen ſtrebte; welcher Vorwitz denn freilich ſich mit Mondkaͤlbern lohnte. Und ſo entſtanden die »Februare, die Schuld, die That, die Ahnfrau ꝛc.« — dieſe aͤchten Sublimationen von poetiſcher asa foetida, Teufelsdreckblumen der Poeſie, wie es in der Chemie Schwefelblumen giebt. Ohne Bild und ohne Scherz zu reden, duͤnken uns dieſe Erzeugniſſe aller welthiſtoriſchen und dramatiſchen Wahrheit eben ſo ſehr, als aller Idee des Chriſtenthums baar, welches Beides hier in Eins zuſammenfaͤllt. Das Chriſtengemuͤth fuͤhlt und kennt nimmermehr ein blindes, mit Natur⸗ gewalt niederwerfendes, vernichtendes Schickſal; ja ſelbſt das leichtſinnige, an das Leibliche, die Natur hingegebene verpfaͤndete Griechenthum, welches mithin ſeine geiſtig tiefſten Ideen noch plaſtiſch vor ſeinen leiblichen Augen feſtzuhalten ſtrebte, und dem zufolge auch die Weltlenkung und Herrſchaft als blind und taub laſtende Gewalt hauſen ließ, als Nemeſis, oder Erinnys, mußte ſich ja doch beſcheiden, damit nur das Negative an der Idee, ihren in die Außenwelt gewor⸗


