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Manfred : Trauerspiel / von Lord Byron. Teutsch von Adolf Wagner
Entstehung
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taſie gar duftig und herrlich angegluͤht; aber die Luft

rd. iſt doch immer noch ſchwuͤl, und fernher aus grauen, ets der Sonne gegenuͤber aufziehenden, hagelſchweren Wol⸗ der ken zucken noch immer verlorene Blitze, und kaum iſt hlge die baͤndigende Sonnenkraft fuͤr heute vergluͤht, ſo ge⸗ fallen die Blitze haͤufiger, und in der Ferne lodert, te furchtbar die grauſe Nacht hellend, des Landmanns den Huͤtte, wie des Gutsherrn Schloß. Kurz, es ſchlaͤgt gu⸗ ein gewaltiger Geiſt hier die breiten Schwingen; aber eſer von der Laſt des bittern unmuths, wie von ſeiner oh⸗ Traͤgheitskraft, wieder herabgezogen, faͤllt er gerade pohl ſo hoch, als er ſich aufſchwang, herab, und ein ver⸗ So ruchter Fluch iſt das letzte Lebenszeichen, gleichſam der dee, furchtbar droͤhnende Hall des Falls. Koͤnnen wir nun und hierin einerſeits nicht das volkseigenthuͤmlich Finſtere, in Herbe, Muͤrriſche, ſo zu ſagen einen potenzirten Spleen, th, verkennen, ſo iſt uns Teutſchen auch noch eine andere ten Seite bemerkenswerth. ick In den Zeiten der Weltgaͤhrung naͤmlich, worin rte wir ſtehen, hat mit aller Kunſt und Kritik auch die at⸗ englaͤndiſche einen Umſchwung genommen, der wol noͤ⸗ ei⸗ thig war, da in dem langen Frieden und durch das em allzu verſchwenderiſche Schoͤnthun die Kraͤfte ziemlich tf⸗ erſchlafft waren. Auch in England iſt mancher ver⸗

n⸗ jaͤhrte, auf Hoͤrenſagen hin eingeraͤumte Anſpruch auf