Teil eines Werkes 
Band 3-4 (1834)
Entstehung
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mals in der Beſchreibung erreicht hat; denn mit der Religion vereinigt, iſt ſie ſelbſt ein Theil unſerer Religion geworden; ſie iſt ſo rein, daß wir hoffen, ſie in der Ewigkeit zu behaupten, und daß wir nicht errothen duͤrfen, ſie unſerem Gotte zu bekennen! Dieſes iſt das wahre Sinnbild unſeres Mythus von dem griechiſchen Eros und der Pſyche es iſt der Geiſt, wie er ruht in den Armen der Liebe. Und wenn dieſe unſere Liebe mich theilweiſe aufrecht er⸗ hielt in meinem unwillen uͤber die Entbehrung der Freiheit, ſo unterſtutzt mich die Religion noch mehrz denn wenn ich das Schwert ergreifen moͤchte, und zu einem'neuen Marathon eilen(aber einem Mara⸗ thon ohne Sieg), ſo fuͤhle ich meine Verzweiflung bei dem demuͤthigenden Gedanken an die Ohnmacht meines Vaterlandes, an das niederdruͤckende Ge⸗ wicht des römiſchen Joches wenigſtens durch den Gedanken gemildert, daß der Ruhm einiger Jahre von wenig Bedeutung iſt in der Ewigkeit, daß es keine vollkommene Freiheit gibt, bis der Geiſt von allen Banden und Ketten des Staubes erloſet iſt, und ein Erbe der unendlichkeit des Raumes und der Zeit wird. und doch, Salluſt, kann mein Glaube noch nicht ganz dem leichten griechiſchen Sinne entſagen. Ich kann den Eifer Derjenigen nicht theilen, welche Verbrechen und ewige Ver⸗ dammniß in jedem andern Glauben ſehn. Ich wage es nicht, anders Glaubende zu verfluchenz ich 13*