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der Lebenden! Sie erriethen ſchweigend ihr Schick⸗ ſal; und Glaukus und Jone ruͤckten ſich näher und weinten, wie uͤber eine geſtorbene Schweſter.
Tetztes Bapitel.
In welchem Alles ein Ende nimmt.
Brief des Glaukus an den Salluſt— zehn Jahre nach dem Untergang Pompeji's.
Athen. Glaukus an ſeinen geliebten Salluſt!— Gruß und Geſundheit!—
„Du forderſt mich auf, Dich in Rom zu beſuchen — nein, Salluſt, komm lieber zu mir nach Athen! — Ich habe die kaiſerliche Stadt, ihr geräuſchvolles Treiben und ihre eitlen Freuden aufgegeben. Ich will jetzt fuͤr immer in meinem Vaterlande bleiben. — Der Geiſt unſerer verſchwundenen Groͤße ſagt mir mehr zu, als Euer glänzendes praͤchtiges Le⸗ ben.— Es liegt fuͤr mich ein Zauber, den kein an⸗ derer Ort zu gewähren vermag, in den, durch jene ehrwurdigen Schatten noch geheiligten Säulengin⸗


