Teil eines Werkes 
Band 3-4 (1834)
Entstehung
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Sie begegnete jedoch fortwaͤhrend ungluͤcksge⸗ noſſen, die bald im Finſtern umher tappten, bald bei dem Schein der Blitze vorbei eilten; und plötz⸗ lich wurde ſie durch mehrere Fackeltraͤger, die ihr entgegen kamen, mit einiger Heftigkeit niederge⸗ worfen.

Was? rief eine Stimme aus der Geſuſchajt iſt dies das brave blinde Mädchen? Beim Bacchus! wir duͤrfen ſie hier nicht umkommen laſſen! Steh auf, meine Theſſalierin, gib mir die Hand! So! Du biſt doch nicht verletzt? Das iſt gut! Komm mit uns, wir eilen nach der Kuͤſte!

O, Salluſt, iſt es Deine Stimme? Den

Goͤttern ſei Dank! Glaukus! Glaukus! habt Ih

ihn nicht geſehn?

Ich nicht, er iſt wahrſcheinlich jetzt ſchon aus der Stadt, die Goͤtter, welche ihn von dem Loͤwen befreiten, werden ihn gewiß auch vor dem feuer⸗ ſpeienden Berge retten.

Der gutmuͤthige Epikuräer zog Nydien, indem er ſie troͤſtete, mit ſich fort, und mußte ihre Bit⸗ ten, noch etwas zu verweilen, um den Glaukus auf⸗

zuſuchen, unberuckſichtigt laſſen. Sie fuhr aber fort,

jenen geliebten Namen, der ihrem Herzen mitten

in dem Aufruhr aller Elemente wie Muſik ertonte,

laut auszurufen. Die plötzliche Erhellung, das Ausſromen der