Teil eines Werkes 
Band 3-4 (1834)
Entstehung
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ſich zu einer Hohe erhob, die faſt der des Griechen gleich kam.

Here! rief Glaukus,rufe Deine Beſtie zuruck, oder ich todte ſie.

Sie iſt nicht giftig, ſagte die Alte, welche in Folge ſeiner Drohung aufgeſtanden war,aber ehe ſie noch dieſe Worte ausgeſprochen, war die Schlange auf den Glaukus zugeſprungen; dieſer bog ſich, es bemerkend, ſchnell und gewandt zur Seite, und ver⸗ ſetzte dem Thier einen ſo gewaltigen und richtig ange⸗ brachten Schlag auf den Kopf, daß es niederfiel und ſich in der Aſche wand.

Die Hexe trat wuͤthend vor, und ſah den Glau⸗ kus mit einem Ausdruck an, wie die wildeſte der Furien ihn nicht ſchrecklicher haben konnte, aber trotz dieſes fuͤrchterlichen Aufbietens der gehaͤſſigſten Leiden⸗ ſchaften behielt ihr Geſicht noch Spuren fruͤherer Schoͤnheit, und erhielt ſich frei von jener rohen Fratzenhaftigkeit, in der die nordiſche Einbildungs⸗ kraft oft den Schrecken darzuſtellen geſucht hat.

Du haſt, ſagte ſie mit feſter und gehaltener Stimme, welche durch ihre Ruhe dem leidenſchaftli⸗ chen Wechſel ihrer Zuͤge keineswegs entſprach, Du haſt bei mir Schutz und Obdach gefunden, und an meinem Feuer Dich erwaͤrmt; Du haſt Gu⸗ tes vergolten mit Boͤſem; Du haſt das Thier verwundet, welches ich liebte, und das mein Eigenthum

war; das Thier, welches vor allen den Goͤttern ge⸗

Bulwer's Werke. Taſchenausg. III. 2,