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ſtehn, und kunftig will ich lieber dem Gewitter, als Deinem Willkommen entgegen gehn.“
„Daran wirſt Du wohl thun— Es ſollte mich Niemand aufſuchen, als der unglckliche.“
„Und weshalb nur der ungluͤckliche?“— fragte der Athenienſer.
„Ich bin die Here des Berges, erwiederte ſie mit einem hoͤhniſchen Lächeln;„mein Geſchäft iſt, den Hoffnungsloſen zu helfen; fuͤr die ungluͤckliche Liebe habe ich Zaubertraͤnke, den Geizigen verſpreche ich Schätze; auch der Rachſucht gebe ich Tränkez fuͤr die Gluͤcklichen und Guten habe ich, wie das Leben auch, nur Fluͤche.— Store mich jetzt nicht mehr.“
Nach dieſen Worten beobachtete die ſchreckliche Bewohnerin dieſer Höhle ein ſo hartnaͤckiges Still⸗ ſchweigen, daß die Bemuͤhungen des Glaukus, wieder eine unterredung mit ihr anzuknuͤpfen, vergeblich waren. Sie verrieth durch keine Bewegung ihrer harten Zuͤge, daß ſie ihn auch nur anhöre. Gluͤck⸗ licherweiſe legte ſich aber jetzt der Sturm, welcher eben ſo kurze Zeit gedauert hatte, als er heftig ge⸗ weſen war; der Regen ließ immer mehr nach, und als nun auch die Wolken ſich verzogen, drang der milde Strahl des Mondes wieder herab, und be⸗ leuchtete alle Winkel dieſes ſchrecklichen Ortes. Nie hatte der Mond vielleicht eine der Kunſt des Ma⸗ lers wurdigere Gruppe beſchienen. Die junge Jone,
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