Teil eines Werkes 
Band 3-4 (1834)
Entstehung
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Jetzt war an Jonen die Reihe, die traurige Pro⸗ phezeihung zuruckzuweiſen.

Dii avertite omen die Goͤtter moͤgen es

verhuͤten! ſagte ſie.Aber Du armes Weib kennſt wohl wenig von der Liebe, ſonſt wuͤrdeſt Du wiſſen, daß ſie ſich nicht verändert. War ich nicht einſt jung, erwiederte ſchnell die Hexe,und bin ich jetzt nicht alt und häß⸗ lich? Wie die Geſtalt, ſo veraͤndert ſich auch das Herz.

Nach dieſen Worten verſank ſie wieder in eine tiefe Todesruhe.

Haſt Du ſchon lange hier gewohnt? ſagte Glaukus nach einer Pauſe, als dieſes unheimliche Stillſchweigen ihm unertraglich wurde.

Ja, gewiß ſchon ſehr lange!

Es iſt aber ein trauriger Aufenthalt.

Ha! das kannſt Du wohl behaupten die unterwelt befindet ſich unter unſern Fuͤßen! er⸗ wiederte die Alte, indem ſie mit ihrem knoͤchernen Finger nach der Erde zeigte.Und ich will Dir ein Geheimniß mittheilen; die Schreckniſſe da unten bereiten Vernichtung fuͤr Euch hier oben vor, fuͤr Euch, die Ihr jung ſeid, und ſchön und le⸗ bensfroh.

Aus Deinem Munde kommen nur boͤſe Worte, ſagte Glaukus,die der Gaſtfreundſchaft uͤbel an⸗