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„Auch nicht,“ erwiderte Glaukus.
„Alſo Verliebte!— Ha! ha! ha!“— Und die Here lachte ſo lange und ſo laut, daß es in der Hoͤhle wiederhallte.
Jone fuͤhlte ſich uͤber jenen ſeltſamen Scherz tief verletzt; Glaukus murmelte ſchnell einen Gegenzau⸗ ber, der die Wirkung des Omen aufheben ſollte, und die Wangen der Sklavin wurden ſo blaß, als die der Hexe ſelbſt.
„Woruͤber lachſt Du?“— fragte Glaukus die Letztere etwas ungeſtuͤm.
„Lachte ich?“— erwiederte ſie zerſtreut.
„Sie iſt geiſtesabweſend,“ fluͤſterte Glaukus; und kaum hatte er dieſes geſagt, ſo begegneten ſeine Blicke den funkelnden und wuͤthenden Augen der Alten.
„Du luͤgſt!“ ſagte ſie grimmig.
„und Du biſt eine unhoͤfliche Wirthin,“ erwie⸗ derte der Grieche.
„Ich bitte Dich, reize ihren Zorn nicht, theurer Glaukus!“— ſagte Jone leiſe zu ihm.
„Ich will Euch ſagen,“ ſo ſprach jetzt die Hexe, „weshalb ich lachte, da ich erfuhr, daß ihr Ver⸗ lobte ſeid. Es geſchah, weil es den Alten und Häß⸗ lichen Vergnügen gewährt, junge, feurige Liebende zu ſehn, wie Ihr ſeid, und zu wiſſen, daß die Zeit kommen wird, wo ſie ſich einander uberdruͤſſig wer⸗ den— uͤberdrüſſig— uͤberdruͤſſig— Ha! ha! ha!“—


