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ſcher Bildung trug, und zwar einen Hunde⸗, einen Pferde⸗ und einen Bärenkopf; vor dieſer gewohn⸗ lichen populaͤren Darſtellung der Hekate ſtand ein kleiner Dreifuß.
Aber nicht allein dieſe Gegenſtnde waren es, welche denen, die in die Hohle ſchauten, ein unheim⸗ liches Gefuhl verurſachten, noch mehr war es der Anblick des alten Weibes, welches, vor dem Feuer ſitzend, durch die Flammen beſchienen wurde. Man ſieht vielleicht in keinem Lande ſo viele alte Weiber, als in Italien; in keinem Lande verwandelt ſich die weibliche Schonheit im Alter zu einer ſo abſchrecken⸗ den Häßlichkeit. Das alte Weib, welches ſie erblick⸗ ten, gehörte jedoch keineswegs zu den widerwärtig⸗ ſten; im Gegentheil, ihr Geſicht verrieth noch die Spuren einer regelmäßigen, wenn auch ſcharf aus⸗ geſprochenen Bildung;— ſie ſahen in jenem ſchreck⸗ lichen Antlitz, deſſen unbewegliche Augen ſie anſtarr⸗ ten mit Blicken, welche die ihrigen ſchienen feſt ban⸗ nen und bezaubern zu wollen, in jenen blauen Lip⸗ pen, den eingefallenen, bleichen Wangen, den hervor⸗ ſtehenden Backenknochen, dem langen, duͤnnen, grauen Haar, der gelben, runzlichen Haut,— eine Erſchei⸗ nung, wie nur das Grab ſelbſt ſie darzubieten vermag.
„Es iſt eine Leiche,“— ſagte Glaukus. „Nein, es bewegt ſich, es iſt ein Geiſt, oder eine
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