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„fuͤrchte nichts, Glaukus ſoll der Deinige werden. Aber wie kannſt Du jenen Liebestrank, wenn Du ihn bekommſt, ihm beibringen?“—
„Mein Vater hat den Glaukus, und ich glaube, auch die Neapolitanerin, auf uͤbermorgen zu einem Feſte eingeladen; ich werde dann Gelegenheit dazu haben.“—
„So ſei es!“— ſagte der Egyptier, indem ein wildes Feuer in ſeinen Augen leuchtete.„Fuͤr mor⸗ gen Abend halte Deine Sänfte in Bereitſchaft; es ſteht Dir doch eine zu Dienſten?“—
„Allerdings,“— erwiederte die geldſtolze Julia.
„In einiger Entfernung von der Stadt iſt ein, der Vortrefflichkeit der Baͤder und der ſchoͤnen Gär⸗ ten wegen durch die Pompejaner haͤufig beſuchter Vergnuͤgungsort. Du kannſt vorgeben, dorthin einen Ausflug machen zu wollen; ich werde Dich, ſei ich auch noch ſo krank, bei der Statue des Silenus in dem Gebuͤſch, welches den Garten umgibt, erwarten, und ich ſelbſt will Dich zu der Hexe fuͤhren!— Wir wollen in jenem Garten verweilen, bis die Zie⸗ gen des Hirten mit dem Abendſtern zur Ruhe ge⸗ gangen ſind— wenn das Zwielicht uns verbirgt, und Niemand uns dort begegnen kann. Gehe zu Hauſe, und ſei unbeſorgt. Arbaces, der Zauberer Egyptens, ſchwoͤrt es beim Hades, daß Jone nim⸗ mer die Gattin des Glaukus werden ſoll!“—


