Teil eines Werkes 
1. Th. (1834)
Entstehung
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Und daß Glaukus der meinige wird? fuͤgte Julia hinzu, indem ſie glaubte, den unvollendeten Satz ergaͤnzen zu muͤſſen.

Du haſt es geſagt! erwiederte Arbaces, und Julia beſchloß, wenn ſie dieſer unheimlichen Zuſam⸗ menkunft auch mit Schrecken entgegen ſah, dennoch, vielleicht mehr durch Eiferſucht, als durch Liebe ver⸗ anlaßt, ſich dort einzufinden.

Als Arbaces wieder allein war, brach er in die Worte aus:

Glaͤnzende Sterne, die Ihr nimmer luͤgt, Eure Verſprechungen beginnen bereits in Erfuͤllung zu gehn Gluͤck in der Liebe und der Sieg uͤber meine Feinde. In dem Augenblick, da ich vergeblich die Mittel meiner Rache ſuchte, ſchickt Ihr mir dieſe ſchoͤne Naͤrrin als Werkzeug. Ja! fuhr er, nach⸗ dem er einige Augenblicke in tiefes Sinnen verloren geweſen, mit ruhigerer Stimme fort:ich ſelbſt konnte ihr das Gift nicht geben, welches allerdings ein Liebestrank ſein ſoll! der Verdacht wegen ſei⸗ nes Todes ware auf mich gefallen! Aber die Hexe! ja, ſie iſt das geeignetſte und natuͤrlichſte Werkzeug meiner Abſichten!

Er rief einen ſeiner Sklaven, und befahl ihm, der Fremden ſchnell nachzugehn, und ihren Namen und Stand zu erforſchen. Nachdem dies geſchehn, ging er mit noch wankenden Schritten in den Saͤu⸗