Teil eines Werkes 
1. Th. (1834)
Entstehung
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den Magier fuͤr ihr Schickſal mehr zu gewin⸗ nen, ſchlug nach einigem Bedenken den Schleier zuruͤck. Du kommſt, um ungluͤcklicher Liebe wegen Dir Raths bei mir zu erholen, ſagte der Egyptier; welchen andern Liebeszauber kann ich Dir aber geben, als den Deine Schoͤnheit ſelbſt Dir ſchon gewaͤhrt? Oh, hoͤre auf mit dieſen Schmeicheleien, ſagte Julia,ich wollte allerdings um einen Liebeszauber Dich bitten ſ Schoͤne Fremde, erwiederte Arbaces etwas ungeduldig,Liebeszauber gehoͤren nicht zu den Ge⸗ heimniſſen, die ich meinen mitternaͤchtlichen Studien verdanke. Wirklich nicht? Dann entſchuldige, großer Arbaces, und lebe wohl! Bleibe noch, ſagte der Egyptier, welcher, trotz ſeiner Leidenſchaft fuͤr Jonen, durch die Schoͤn⸗ heit der Julia nicht ungeruͤhrt geblieben war, und, haͤtten ſeine Geſundheitsumſtände es geſtattet, ver⸗ ſucht haben wuͤrde, durch andere Mittel, als durch die Huͤlfe uͤbernatuͤrlicher Weisheit ſie zu troͤſten. Bleibe noch, denn wenn ich auch die Zauberei der Liebestraͤnke denen uͤberlaſſen habe, die ſich mit ſolchem Treiben beſchaͤftigen, ſo war ich doch nicht ſo unempfindlich gegen die Schoͤnheit, daß auch ich 14*