Teil eines Werkes 
1. Th. (1834)
Entstehung
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herab; ſeine Zuͤge waren durch ſeine bleiche Ge⸗ ſichtsfarbe nur deſto ausdrucksvoller geworden, und ſeine dunklen, flammenden Blicke ſchienen den Schleier der Julia zu durchdringen, und die Geheimniſſe ih⸗ res eitlen und leeren Gemuͤths zu erforſchen..

Uund was, ſprach er mit leiſer, tiefer Stimme, was fuͤhrt Dich, o Madchen, in das Haus des morgenlaͤndiſchen Fremden?

Sein Ruf, erwiederte Julia.

und welcher? ſagte er mit einem ironiſchen Lächeln.

Kannſt Du noch fragen, o Arbaces? Iſt nicht ganz Pompeji von dem Rufe Deiner Weisheit erfullt?

Ich habe allerdings einige Kenntniſſe geſam⸗ melt, antwortete Arbaces,aber wie kann das Ohr der Schoͤnheit ſo ernſter Geheimniſſe be⸗ duͤrfen?

Ach, ſagte Julia, indem die gewohnten Tone der Schmeichelei ſie aufheiterten;ſucht nicht das ungluͤck Troſt bei der Weisheit, und iſt Liebe ohne Gegenliebe nicht das großte unglück?

Ha! ſprach Arbaces,kann unerwiederte Liebe das Loos einer ſo ſchoͤnen Geſtalt ſein? Wuͤr⸗ dige mich, o Mädchen! auch des Anblicks Deiner Zuͤge, denn gewiß iſt, was der Schleier verbirgt, eben ſo reizend.

Julia, welche vielleicht glaubte, durch ihre Reize