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die Du an meiner Ehre nimmſt.— Ja, gewiß.— Peute Abend ſind wir ausgebeten— komm morgen um dieſelbe Zeit wieder, und Du ſollſt Alles erfah⸗ renz ich werde uͤberdem Deine Dienſte bald genug in Anſpruch nehmen muͤſſen. Nimm dieſes Arm⸗ band fuͤr den guten Einfall, den ich Dir verdanke, und ſei uͤberzeugt, daß, wenn Du der Julia gefällig biſt, ſie dafuͤr dankbar ſein wird.“
„Ich kann Dein Geſchenk nicht annehmen,“ ſagte Nydia, indem ſie das Armband auf den Tiſch legtes „aber ſo jung ich noch bin, kann ich, ohne dafuͤr er⸗ kauft zu ſein, mit denen Theilnahme fuͤhlen, die lie⸗ ben— ohne wieder geliebt zu werden.“
„Du ſprichſt, wie ein freies Mädchen,“ erwie⸗ derte Julia,„und Du ſollſt durch mich frei wer⸗ den.— Lebe wohl!“—
Achtes Rapitel.
Julia beſucht den Arbaces.— Der Erfolg bieſer Zuſammenkunft.
Arbaces ſaß in einem Zimmer, welches nach ſeinem Garten auf eine Art von Balkon oder Saͤulengang ſich oͤffnete. Seine Wange war bleich und eingefal⸗
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