Teil eines Werkes 
1. Th. (1834)
Entstehung
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Sklavinnen, die dieſem geheimnißvollen Treiben ſtets geneigt, und bereit ſind, für ihre eigene rohe Liebe zu Zaubereien ihre Zuflucht zu nehmen, haſt Du jemals von einem morgenléndiſchen Zauberer in Pom⸗ peji gehort, welcher der Kunſt mächtig iſt, die Du nicht verſtehſt? Er iſt kein eitler Chiromant, kein Taſchenſpieler, wie man ſie auf den Marktplatzen findet, ſondern ein großer Magier aus Indien oder Egypten!, n

Aus Egypten, ja, ſagte Nydia, indem ſie ein Schauder erfaßte, welcher Pompejaner haͤtte nicht ſchon vom Arbaces gehört!

Arbaces, richtig! erwiederte Julia, indem ſie ſich des Namens erinnerte.Man ſagt, er ſei ein Mann, weit erhaben uͤber alle leeren Anmaßungen unwiſſender Betruͤger, der in der Kenntniß der Ge⸗ ſtirne, und in den Geheimniſſen der alten Nox bewandert iſt; warum nicht auch in denen der Liebe? ſn

Wenn es einen Magier in der Welt gibt, deſſen Kunſt der aller Andern uͤberlegen iſt, ſo muß es je⸗ ner Mann ſein, antwortete Nydia, und während fie dieſes ſprach, beruͤhrte ſie ihren Talisman.

Er iſt zu reich, um fuͤr Geld zu zaubern, ſagte Julia,könnte ich ihn nicht beſuchen?

Es iſt ein gefährliches Haus fuͤr die Jugend und die Schönheit, erwiederte Nydia.Auch habe ich gehoͤrt, daß er krank