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„und jene eine Perſon?“— fragte Nydia neu⸗ gierig.
„Iſt nicht Glaukus,“ erwiederte Julia mit der gewöhnlichen Verſtellung ihres Geſchlechts.—„Glau⸗ kus— nein!“—
Nydia holte jetzt ruhiger Athem, und nach einer kleinen Pauſe fuhr Julia fort:
„Aber dieſe Anhänglichkeit des Glaukus an jene Neapolitanerin erinnerte mich an den Einfluß der Liebeszauber, die ſie vielleicht, wenn ich es auch nicht beſtimmt weiß, und es mich uͤberhaupt nicht kuͤmmert, auf ihn angewendet hat. Blindes Maͤd⸗ chen, ich liebe, und— ſollte Julia es wohl ge⸗ ſtehn?— ich werde nicht wieder geliebt!— Dieſes demuͤthigt— nein, es demuͤthigt nicht, es verletzt meinen Stotz. Ich möchte dieſen Undankbaren zu meinen Füßen ſehn— nicht um ihn wieder zu er⸗ heben, nein, um ihn meine Verachtung empfinden zu laſſen. Als ich vernahm, Du ſei'ſt eine Theſſa⸗ lierin, glaubte ich, daß Du in den finſtern Geheim⸗ niſſen Deines Vaterlandes bewandert ſeieſt.“
„Ach, nein!“ ſeufzte Nydia—„ich wollte, es waͤre ſo!“—
„Ich danke Dir wenigſtens fur dieſen freunblichen Wunſch,“ ſagte Julia, nicht wiſſend, welche Gedan⸗ ken das Blumenmädchen zu dieſer Kußerung vermoch⸗
ten.
„Aber ſage mir, Du horſt das Geſchwätz der


