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„Er mag wohl noch einen andern Grund dafuͤr haben,“ ſagte Diomedes, indem er die Stirn run⸗ zelte,„ich glaube, daß er trotz ſeines übermuths und ſeiner Verſchwendung, nicht ſo reich iſt, als er ſcheinen moͤchte, und er ſchont vielleicht mehr ſeinen Wein, als ſeine Geſundheit.“
„Dieſes iſt ein Grund mehr, bei ihm zu ſpeiſen, ſo lange die Gelder vorhalten. Im nachſten Jahr, Diomedes, muͤſſen wir uns einen andern Glaukus ſuchen.“
„Er liebt, wie ich hore, auch das Spiel.“
„Er liebt jedes Vergnuͤgen, und ſo lange es ihm gefällt, Feſte zu geben, lieben wir Alle auch ihn.“
„Ha, ha, Klodius, das iſt richtig. Biſt Du uͤbrigens ſchon in meinem Weinkeller geweſen?“
„Daß ich nicht wuͤßte, mein guter Diomedes.“
„Nun, ſo mußt Du einmal bei mir des Abends ſpeiſen; ich habe leidliche Muränen*) in meinem Waſſerbehaͤlter, und werde auch Panſa, den Idilen, einladen.“
„Oh, mache nur keine umſtände mit mir!— Persicos odi apparatus, ich bin leicht befriedigt. Doch die Sonne wird bald untergehen; ich bin auf dem Wege nach den Bädern— und Du?“— „Ich gehe zum Quäſtor— in Staats⸗Ange⸗
) Muränen— Lampreten. 8.


