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legenheiten— und ſodann nach dem Tempel der Iſis. Vale!“
„Das iſt ein uͤbermuͤthiger, unruhiger, ungezo⸗ gener Burſche,“ murmelte Klodius, als er langſam weiter ging.„Er glaubt durch ſeine Feſte und Weinkeller ſeine Abſtammung zu verbergen, denn er iſt ja nur der Sohn eines Freigelaſſenenz— wir wollen auch ſeine Herkunft vergeſſen, indem wir ihm die Ehre erzeigen, ihm ſein Geld abzugewinnenz dieſe reichen Plebejer ſind eine Erndte fuͤr uns arme Freigebornen.“
Indem er ſich ſo mit ſich ſelbſt unterhielt, ge⸗
langte Klodius in die Via Domitiana, welche mit Fußgängern und Wagen angefuͤllt war und jenes muntere Getuͤmmel und lebendige Gewuͤhl darbot, die uns in den Straßen von Neapel noch jetzt be⸗ gegnen. Die hellen Toͤne der Gloͤckchen, welche die Pferde vor den Wagen trugen, drangen luſtig in das Ohr, und Klodius begruͤßte durch ſreundliches Kopfnicken viele Bekannte in den ſchonſten und geſchmackvollſten Equipagen— auch waren in der That wenige junge Maänner in Pompeji bekannter, als er.
„Nun, Klodius, wie haſt Du nach Deinem Gluͤck im Spiel geſchlafen?“ ſagte mit gefälliger und wohltoͤnender Stimme ein junger Mann in einem ſehr prachtvollen und eleganten Wagen. Es befanden ſich auf deſſen bronzener Oberfläche herrlich


