Teil eines Werkes 
1. Th. (1834)
Entstehung
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XIII

heiten ſich am beſten wuͤrden retten koͤnnen. Dieſe Bemerkung entwickelte die Erſcheinung der Nydia.

Die Charaktere ſind daher natuͤrlich aus der Scene und der Zeit hervorgegangen die Ereigniſſe entſprechen vielleicht ebenfalls den da⸗ maligen geſelligen Zuſtaͤnden; denn wir rufen nicht allein die Vergangenheit zuruͤck, um die allgemeineren Gewohnheiten des Lebens, die Feſte und das Forum, die Baͤder und das Amphi⸗ theater, zu betrachten; eben ſo wichtig und noch intereſſanter ſind die Leidenſchaften, die Ver⸗ brechen und ſelbſt die Schickſale jener Schatten, die wir auf dieſe Art in das Leben rufen. Wir verſtehen keine Epoche der Weltgeſchichte ganz, wenn wir nicht äuch das Romantiſche derſelben beruͤckſichtigen; es liegt eben ſo viele Wahrheit in der Poeſie des Lebens, als in deſſen Proſa.

Da die groͤßte Schwierigkeit bei der Be⸗ handlung einer entfernten und uns weniger ver⸗ trauten Zeitperiode darin beſteht, die eingefuͤhr⸗ ten Charaktere vor den Augen des Leſers ſich lebendig darſtellen zu laſſen, ſo muͤßte dieſes ohne Zweifel der erſte Zweck eines Werkes, wie das vorliegende, ſein, und alle Verſuche, auch die Gelehrſamkeit darzulegen, ſollten nur unter⸗ geordnete Mittel jenes Zweckes ſein. Das Haupttalent des Poeten(des Schaffenden) be⸗