Teil eines Werkes 
1. Th. (1834)
Entstehung
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ſtelleriſche Eitelkeit darbieten, als jene praͤchtige Hauptſtadt der Welt, deren Erhabenheit der Einbildungskraft ſo ſehr zuſagt? Indem ich jedoch die Zerſtoͤrung Pompejis zu meinem Gegenſtande wählte, war nur wenig Einſicht in die hoͤheren Prinzipien der Kunſt erforderlich, um mich zu uͤberzeugen, daß die Geſchichte auf Pom⸗ peji ſelbſt ausſchließlich beſchränkt bleiben muͤſſe.

Das muntere Treiben und der Luxus in den Campaniſchen Städten wuͤrden bei einer Ver⸗ gleichung mit dem großartigen Pomp in Rom nur unbedeutend erſchienen ſein. Ihr ſchreckli⸗ ches Schickſal wurde in jener großen Allgemein⸗ heit nur wie ein unbedeutender Wrak erſchienen ſein; und die weiteren Huͤlfsquellen, die ich fuͤr das Intereſſe meiner Geſchichte benutzen konnte, wuͤrden den Gegenſtand, den ſie unterſtuͤtzen ſollten, nur uͤberwältigt und in den Schatten geſtellt haben. Ich war daher genoͤthigt, eine fur ſich ſelbſt ſo intereſſante epiſodiſche Ab⸗ ſchweifung aufzugeben, und, indem ich meine Geſchichte blos auf Pompeji beſchraͤnkte, Andern die Ehre zu uͤberlaſſen, die zwar majeſtaͤtiſche, aber doch eitle und leere Civiliſation Roms in aͤhnlicher Art darzuſtellen.

Die Stadt, deren Schickſal mir eine ſo großartige und ſchreckliche Kataſtrophe darbot, gewährte mir auch, bei dem erſten Blick auf