Teil eines Werkes 
1. Th. (1834)
Entstehung
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legt, deren Ruinen uns noch jetzt vorliegen die Entwickelung gehoͤrt zu den ſchrecklich⸗ ſten, welche die alte Geſchichte uns darbietet.

Ich habe mich bemuͤht, aus den vielen Ma⸗ terialien, die mir zu Gebote ſtanden, diejenigen auszuwaͤhlen, welche einem Leſer der jetzigen Zeit am hintereſſanteſten ſein koͤnnen; die Gebraͤuche und den Aberglauben, welche ihn am wenigſten befremden jene Menſchen, die, in⸗ dem ſie der fruͤhern Zeit entſprechen, zugleich fuͤr die Gegenwart Intereſſe haben koͤnnen. Es war in der That eine groͤßere Selbſtbeherrſchung noth⸗ wendig, als der Leſer ſich einbilden mag, um Vieles zuruͤckzuweiſen, was an und fuͤr ſich ſehr einladend war, welches jedoch, indem es einzelnen Theilen des Werks groͤßeres Intereſſe gewaͤhrte, der Einheit des Ganzen nachtheilig geweſen ſein wuͤrde. So ſpielt zum Beiſpiel meine Geſchichte in der kurzen Zeit der Regie⸗ rung des Titus, als Rom auf einer rieſien⸗ haften Hoͤhe ſeiner unbeſtrittenen Macht und ſeines unuͤbertroffenen Luxus da ſtand. Es mußte daher fuͤr den Verfaſſer eine große Ver⸗ ſuchung ſein, die handelnden Perſonen ſeiner

Geſchichte, waͤhrend des Fortgangs der Ereig⸗ niſſe, von Pompeji nach Rom zu fuͤhren.

Was konnte mehr Materialien fuͤr die Be⸗ ſchreibung, oder ein groͤßeres Feld fuͤr die ſchrift⸗